Ländliches Lustspiel in drei Akten

Während die Gemeinderäte im Wirtshaus von Bürgermeister Alois Brandner beim sonntäglichen Frühschoppen über die Ansiedlung einer Discothek beraten, statt den Gottesdienst zu besuchen, geschieht in der Kirche ein schreckliches Unglück.
Der Glockenstuhl von Sankt Peter und Paul der schon lange restauriert werden sollte, kracht samt den Glocken den Kirchturm hinab und hinterläßt nicht nur großen Schaden sondern stellt die Gemeinderäte vor ein großes Problem.

 

Der Pfarrer, der um großzügige Spenden zur Wiederbeschaffung bittet, stößt nicht gerade auf Gegenliebe für sein Anliegen, haben doch die geschäftstüchtigen Kommunalpolitiker schon ihre Zusage für ein lukratives Geschäft gegeben.

 

Thomas der Aushilfskellner, der auf seinen Chef nicht gut zu sprechen ist, macht dem Herrn Pfarrer einen Vorschlag, wie er doch noch zu seinen Spenden kommen kann. Hochwürden, zwar stark im Zweifel ob das zu seinen seelsorgerischen Aufgaben zählt, nimmt den Vorschlag aus der Not geboren an.

Ab der folgenden Nacht ertönt nun immer die Geisterglocke wenn im Wirtshaus gelogen, geflucht oder betrogen wird. Das dies dem Geschäft des Wirtes und Bürgermeisters nicht gerade fördernd ist, zeigt das Stück in deutlichem  Ausmaß. Auf der abenteuerlichen Jagd nach der Geisterglocke geraten die Herren Gemeinderäte in manch arglistigen Hinterhalt, sodass nicht nur eine große  Spendenflut eintrifft, sondern die neuen Glocken auch zur Hochzeit von Wirtstöchterchen Sabine und Thomas läuten können.

Uli Pickls Spielerschar wünscht angenehme Theaterunterhaltung.

 
 

 

 

Die Darsteller:

Alois Brandner (Wirt und Bürgermeister): Uli Pickl

Brunhilde (Bruni - seine Frau): Manuela Guggemos

Sabine (Tochter): Myrijam Paulik

Thomas (Kellner): Andreas Mayr

Hieronymus Geißberger (Bauer): Gottfried Schmid-Lindner

Florian Stromer (Elektriker): Florian Pickl

Gustl Holzwurm (Schreiner): Thorsten Krug

Wahrsagerin: Marina Pichlbauer

Melchior Waldmann (Pfarrer): Max Fischer




Regie: Uli Pickl, Lothar Schaffrath
Bühnenbild: Uli Pickl, Florian Pickl
Bühnentechnik: Max Fischer, Florian Pickl
Soufleur: Lothar Schaffrath

 

Artikel in der Allgäuer Zeitung vom 18.06.11